Erwähnung in “Screen- und Interfacedesign”

Screen und InterfacedesignIn dem Buch “Screen- und Interfacedesign. Gestaltung und Usability für Hard- und Software” von Torsten Stapelkamp wird eine meiner Arbeiten, die “konstruktionsorgel”, auf mehreren Seiten erwähnt. Abgesehen davon bietet dieses Buch einen wirklich umfassenden Einblick in die Zusammenhänge, die die Gestaltung von Nutzeroberflächen beeinflussen. Angefangen von Kontrasten über Leserichtungen, Symbolik und so weiter zeigt Herr Stapelkamp eine unglaubliche Menge an aktuellen und “historischen” Beispielen und ergänzt diese mit klug gestalteten Infografiken.
Ein kleiner Fehler bezüglich meiner Arbeit darf aber nicht unerwähnt bleiben: die “konstruktionsorgel” wurde entgegen der Behauptungen in diesem Buch nicht von Laszlo Moholy-Nagy erbaut oder erdacht! Lediglich die Grundidee der Weitergabe von Kunst über Medien wurde von Moholy-Nagy in einem Aufsatz aus dem Jahr 1936 erwähnt. Um das konstruktivistische Gestaltungsprogramm von Guido Raschke und mir interessanter zu machen, verpackten wir dies mit einem Fake.
Das Buch möchte ich aber trotzdem allen Lesern empfehlen.

Meteorit über Rheda-Wiedenbrück

Wie in verschiedenen Zeitungen berichtet, kam am 17.01.2009 ein Meteorit über Deutschland nieder. Auch über Rheda-Wiedenbrück ist ein Bruchstück zu sehen gewesen. Ich und ein Freund fuhren gegen 20.10 Uhr den Merschweg in Richtung “An der Wegböhne”, als ein grüner Feuerball von rechts nach links über den Himmel zog. So wie es aussah, ist auch ein Teil tatsächlich bis auf den Boden gekommen. Ich vermute einen Einschlag irgendwo in Richtung Pixeler Straße.
Wie ein Leuchtsignal sah das ganze aus, ging aber eben nicht von unten nach oben, sondern von oben nach unten. Vielleicht hat ja noch jemand das Himmelsphänomen beobachtet, und man könnte sogar den Einschlagpunkt ausfindig machen. Kommentare sind willkommen.

Workshop Richard Hamilton

Ende Juni hatte ich die Gelegenheit, einen von der Kunsthalle Bielefeld in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für Gestaltung initiierten Workshop zur aktuell laufenden Ausstellung über Richard Hamilton zu begleiten.

Richard Hamilton gilt als der Begründer der (britischen) Pop-Art. Als Schlüsselbild gilt eine vom Format recht kleine Collage mit dem Titel „Just what is it that makes today’s homes so different, so appealing?“. Als Brite arbeitet er sehr klassisch und mit vielen Andeutungen in die klassische Kunst. Als einer der ersten Künstler bediente er sich auch schon sehr früh der digitalen Bildbearbeitung und setzt diese auch weiterhin immer wieder ein. Insbesondere die neueren Werke werden dabei geplottet und teilweise mit der Hand übermalt.

Ziel des Workshops waren digital erstellte Collagen, die sich auf die Arbeitsweise und die Themen von Hamilton beziehen. Als Begleiter und Mitorganisator des Workshops stellte ich zusammen mit Professor Karl Müller und Guido Raschke freigestellte Bildelemente und Raumansichten zusammen, die die Workshopteilnehmer dann in Photoshop zusammenstellen konnten. Leider war die Teilnehmerzahl des Workshops nicht so hoch wie gedacht, die Ergebnisse waren dafür aber sehr hochwertig.

Die fertigen Arbeiten aus dem Workshop werden in den nächsten Tagen bis zum Ausstellungsende in der Kunsthalle Bielefeld ausgestellt.

Zum Tod meines Bruders

Am 22. April verstarb viel zu früh und für uns alle sehr plötzlich mein Bruder Andreas Loschen. Über meine Erinnerungen an ihn schreibe ich hier (mehr…)

Londontrip

Am ersten Dezemberwochende war ich mit meinen Nachbarn Robert, Uwe, Michael, Jürgen und Peter in London. Durch den glücklichen Umstand, dass Robert eine Schwester in Wimbledon hat, die uns freie Unterkunft gewährte, war das Ganze auch einigermassen bezahlbar, auch wenn London einfach ein Eurograb ist! Insgesamt war es einfach klasse, auch wenn die Füsse einige Blasen bekommen haben.

Hier ein paar Eindrücke…