Das ist natürlich schon kein neuer Tipp mehr, aber da die Autoren jenseits des Mainstreams immer etwas schlecht repräsentiert werden meine Empfehlung: “Kryszinski”-Krimis von Jörg Juretzka.
Die Hauptperson der Reihe ist der Privatdetektiv Kristof Kryszinski. “Krüschel”, wie er auch genannt wird, entspricht dabei so gar nicht dem Klischee vieler anderer Detektivgeschichten. Als abgehalfterter Ex-Junkie aus dem Rockermillieu stolpert er meist in ziemlich heikle Fälle. Mit seinem nahezu schrottreifem Toyota rast er dabei in irrwitziger und keineswegs gesetzeskonformer Geschwindigkeit durch den Ruhrpott und deckt sozusagen nebenbei seine Fälle auf. Oft genug geht es dabei so rasant zu, dass weder der Protagonist noch der Leser eine kurze Pause bekommt.
Jörg Juretzka schafft es, seine wilden Geschichten trotz aller Brutalität und Spannung sehr “wirklich” zu gestalten. Man hat das Gefühl, die Personen zu kennen. Auch die Fälle behandeln nicht nur klassischen Krimistoff wie Mord oder Erpressung. Es geht zum Beispiel um Kinderhandel (“Rotzig und Rotzig”), um einen Coup auf einem Kreuzfahrtschiff (“Equinox”) oder um Menschenhandel mit Flüchtlingen aus Afrika (“Alles total groovy hier”). Das sind dann auch die Elemente, die mich an der Reihe am meisten fesseln: denkt man zunächst, die abgehalfterten Protagonisten sind Looser, die vom Leben und der Moral nichts mehr erwarten sieht man dann die etablierten, nach aussen hin seriös und “anständig” wirkenden Geschäftsleute ohne Geldsorgen, die dann häufig den Dreck am Stecken haben und auf moralische Grundsätze pfeifen. Die rasende Geschwindigkeit in den Stories stellt dabei das meiste in den Schatten, was ich sonst so kenne. Echt cool!
Es war natürlich ein Super-Erlebnis! Geile Show, super Stimmung, klasse Wetter. Ich bin mit meiner Tochter schon recht früh vor Ort gewesen und habe mir alle Acts angeschaut. Durchweg ein tolles Erlebnis. Hier aber einige kritische Punkte, die man wahrscheinlich nur selten hört:
1. Es gab vorab auf der Webseite und auch am Eingang keine Infos, was ich nicht mit in die Halle nehmen darf. Hier sollte der Veranstalter auf jeden Fall nachbessern und solche Infos bereitstellen. Wir standen am Eingang und hörten nur: “Keine Kameras erlaubt!”. Daraufhin durften wir noch einmal zum Parkplatz laufen und den Fotoapparat wegbringen. Nachher hatten natürlich etliche Leute ihre Kamera dabei : (
2. Das Essen und Trinken war einfach unverschämt teuer! Ihr armen Schalke-Fans – ist das immer so?
3. Viele Besucher hatten die Treppen zwischen den Sitzblöcken besetzt, was im Falle einer Panik echt kein Spass mehr ist. Hier hätte die Security besser aufpassen müssen.
4. Der Sound war zumindest auf unserem Platz nicht so gut. Das habe ich auf anderen Konzerten schon sehr viel besser erlebt – auch an der Seite der Halle.
Für ein neues Webprojekt sollte der Google Webfont “News Cycle” als Ersatz für die Printschrift “Trade Gothic” eingesetzt werden. Beide Schriften haben eine recht ähnliche Anmutung, so dass sich diese Schrift als besonders geeignet erwies. Sogar einzelne Buchstaben sehen sich erstaunlich ähnlich.
Ich habe dann den Webfont direkt von Google verwendet und auf dem Mac sah alles auch gut aus. Dann jedoch die Enttäuschung: unter Windows sind die i-Punkte bei den Kleinbuchstaben nicht zu erkennen. Nach einiger Suche auch nach Alternativen Schriften bin ich dann auf die Lösung gekommen: die Schrift sollte man nicht über den Google Webfont Dienst einbinden, sondern beim Schriftdesigner herunterladen: https://launchpad.net/newscycle. Dort gibt es eine Version, die auch unter Windows gut funktioniert. Diese Schrift muss man dann selbst auf den Server hochladen und per css einbinden.
Ich war etwa 16 oder 17, da sah ich ihn zum ersten Mal: “Treffer”, den Film von Dominik Graf über drei motorradbegeisterte Freunde. Geiler Film, dachte ich damals und behielt ihn immer im Gedächtnis. Wie es halt damals so war habe ich den Streifen, ich glaube er lief im Dritten Programm, nur auf einem echt winzigen Schwarz-weiss Fernseher gesehen und hoffte immer auf eine Wiederholung – die leider dann nie kam.
Ich wollte also diesen Film schon immer einmal wiedersehen und habe ihn mir nun auf DVD geholt. Und, was soll ich sagen – er ist immer noch klasse! Viele ältere Filme wirken heute ja nicht mehr so gut, der Schnitt und die Qualität entsprechen oft nicht mehr den heutigen Sehgewohnheiten und damit verändert sich oft das Gefühl beim Schauen alter Filme. Bei “Treffer” ging es mir auch nach all den Jahren nicht so. Der Film ist toll geschnitten, die Qualität auf der DVD gut. Die Charaktere sind einfach klasse dargestellt und die Geschichte ist immer noch super. Einzig die Prügelszenen wirken dann doch fast schon komisch, schmälern aber den Gesamteindruck nicht wirklich. Klare Empfehlung von mir!
2010 restaurierte ich mein geliebtes Peugeot Rennrad. Alle Anbauteile wurden entfernt, dann habe ich den Rahmen komplett und per Hand abgeschliffen und anschließend pulverbeschichten lassen. Hier einige Fotos vom Zustand vor und nach der Arbeit.
Mir Gefällt es nicht! Nein, bei mir gibt es keinen Facebook-Button. Warum auch? Alles, was über die Selbstdarstellung und Kommunikation von realen Personen hinausgeht, gehört meiner Meinung nach einfach da nicht rein. Im Moment drängen alle Firmen ins Facebook und bauen da “Fanpages” ein. Was soll das? Alle haben eigene Webseiten und vermüllen das neue Netz (Internet 3.0?) mit aufgewärmten Inhalten, um auch diesen tollen, neuen Kanal zu bedienen. Macht das Sinn? In den meisten Fällen – und ich gehe da von 99,5% aller Fanpages aus – nicht. Warum bleiben die Firmen nicht da, wo sie selbst etwas zu sagen haben? Warum lassen sich die Privatpersonen, die sich ja angeblich in Facebook vernetzen sollen, ihren Spielplatz so wegnehmen. Wehrt Euch!
Generell finde ich die social networks ja gut. So kann jeder dazu beitragen, dass die Welt bunter und offener wird. Stellt Inhalte bereit! Zeigt tolle Ideen! Tauscht euch aus! Aber lasst Euch nicht von der Werbung und dem Kommerz wieder alles wegnehmen.
Ich habe diese Seite jetzt bereits seit 1998 (glaube ich). Da habe ich hier ein verlässliches System, welches ICH kontrolliere, nicht ein Jungspund aus Amerika. Ich kann dem unübersichtlichen und kaum mehr nachvollziehbaren Dienst, der außerdem noch datenschutzrechtlich und gestalterisch ungenügend ist, nichts abgewinnen. Die reichlich dämlichen Buttons auf allen Seiten gehen mir auch auf den Zwirn. Wenn man eine Seite toll findet, kann man doch den Link einfach kopieren und posten! Dann macht man sich wenigstens Gedanken zu seinem Tun. Durch das “i like” geht jegliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt verloren.
Kommentare gerne erwünscht – ein “Dislike” auch!
UPDATE: Noch eine Spitze. Gestern bekam ich die Email, dass es jetzt über eine sogenannte “App” auch möglich ist, einen Spreadshirt-Shop in Facebook einzubinden…. HÄÄÄ??? Wieso? Den Shop gibt’s doch auch so im Internet! Reicht da nicht ein Link? Die Datenkrake FB zieht sich das komplette Internet rein…